CMS – ganz einfach
Viele Anwender stolpern häufig über Unmengen von Abkürzungen im Bereich der IT (Informations-Technologie). Auch der Begriff CMS taucht häufiger auf. CMS steht für die Abkürzung von Content-Management-System, was auf deutsch soviel wie “Inhalts-Verwaltungs-System” bedeutet. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen CMS. Die typischen Merkmale sind:
- Trennung zwischen Inhalten und Darstellung
- Medienneutrales Speichern der Inhalte
- Einfache Änderung der Inhalte über eine Benutzeroberfläche
- Unterschiedliche Benutzer – unterschiedliche Zugangsberechtigungen (Administrator, Redakteur, Designer, Abbonent )
- Gleichzeitiges Arbeiten mehrerer Nutzer in CMS
- CMS können über Erweiterungsmodule an spezielle Bedürfnisse angepasst werden
Die meisten CMS sind in Form von Open-Source Systemen (Offene Quelltexte, die in der Regel kostenlos sind) installiert. Es gibt auch eine Vielzahl von kostenpflichtigen Programmen, die häufig im Verlagswesen und in größeren Unternehmen eingesetzt werden.
Zu den bekanntesten CMS zählen:
- Drupal (6,3%)
- Joomla (10,8%)
- TYPO3 (2,7%)
- WordPress (55,3%)
Bei diesen Systemen handelt es sich um Open-Source-Software. Die Prozentzahlen entsprechen der Verbreitung (Quelle: Alexa-Rank Stand Dez. 2010). WordPress ist mit Abstand das führende System und war im Oktober 2010 mit ca. 14 Millionen Installationen vertreten.
Voraussetzung für die Nutzung des CMS ist eine Installation auf einem Web-Server. Die Installation selbst sollte von einem IT-Experten vorgenommen werden, denn Datenbankanbindung und Berechtigungseinstellungen auf Betriebssystemebene sind sicherheitsrelevante Aufgaben, die in Expertenhände gegeben werden sollten.
Welchen Nutzen bringt ein CMS im Verhältnis zu einer statischen Web-Seite?
Einer der wichtigsten Pluspunkte für das CMS ist die Tatsache, dass Benutzer ohne Kenntnisse von Web-Programmiersprachen (wie z.B. HTML und CSS) eigenständig Artikel oder Seiten erstellen und verwalten können. Dies wird in der Regel über eine Benutzeroberfläche erreicht, in der ein Text-Editor enthalten ist. Der Benutzer trägt den Text ein, veröffentlicht den Beitrag und sofort ist der neue Inhalt im Internet sichtbar. Je nach Seitenstruktur werden automatisch die entsprechenden Menüeinträge und Kategorien angelegt und sind unmittelbar funktionsfähig.
Das Layout (Schrifttypen, -größen, Hintergrundfarben, Bilder, Menüdesign etc.) wird durch sogenannte Design-Vorlagen (Templates oder Themes) definiert. Im Internet gibt es sehr viele Design-Vorlagen für die unterschiedlichen CMS. Diese können auf sehr einfache Weise installiert und auch ausgetauscht werden.
Anspruchsvollere Benutzer, die eine individuelle Vorlage wünschen, können sich diese von einem Webdesigner gestalten lassen und so ihre ganz persönlichen Ziele verwirklichen.
Ein weitere Vorteil ist die leichte Erweiterbarkeit der CMS. Durch sogenannte Plugins (Erweiterungs-Programme) lässt sich der Funktionsumfang der CMS beliebig erweitern. Umfrage- oder Statistikfunktion, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Anbindung an Social Networks (z.B. Facebook), Fotogalerien mit Dia-Shows … mit Plugins bleibt kaum ein Wunsch offen.
Fazit
Ein professioneller Internetauftritt trägt heutzutage erheblich zur öffentlichen Darstellung von Organisationen bei. Viele Vereine, Kommunen, Kirchen, Firmen und auch Freiberufler, Politiker und ambitionierte Privatpersonen nutzen jetzt schon die flexiblen Möglichkeiten der CMS. Einen gelungenen Internetauftritt erkennt man an der Aktualität und zeitgemäßen Darstellung der Informationen. Mithilfe eines CMS ist diese wichtige Aufgabe der öffentlichen Darstellung mit überschaubarem Aufwand für jedermann zu realisieren. Durch die vielen bereits realisierten Anwendungen und Erweiterungen gibt es nahezu für jede Anforderung eine Lösung. Durch den Einsatz von Open-Source-Software sind die Kosten für Installation und den Betrieb der Präsentation im überschaubaren Rahmen.
Wenn schon eine Webseite, dann aktuell und ansprechend.
Mit einem CMS ist das ganz einfach.
RSS – Das große Unbekannte
Nahezu jeder Browser unterstützt RSS, aber die wenigsten Anwender nutzen es. RSS steht u.a. für “Rich Site Summary”, eine etwas neuere interpretation ist “Realy Simple Syndication”, was frei übersetzt soviel heißt wie “Wirklich einfache überregionale Verbreitung”. Ihr RSS-Reader sorgt dafür, dass Sie auf einen Blick erfahren auf welchen ihrer abbonierten Web-Seiten neue Artikel erschienen sind. RSS ist eine Technik die ihr Netz-Leben leichter macht.
In folgenden Video erklärt Andreas Demmer, wie einfach und genial Sie RSS nutzen können.
Viel Spaß beim zuschauen!
Klicken Sie einfach auf das RSS-Feed-Logo und schon kann es los gehen. Ihr RSS-Reader (meistens wird dies ihr Browser sein) ruft dann in regelmäßigen Abständen die abbonierten Feeds ab. Sie brauchen nur noch in ihrem Reader nach neuen Artikeln zu schauen.
Wenn Sie es noch etwas komfortabler wollen, können Sie unter Ihrem Google-Account den Google-Reader einrichten. Vorteil: An jedem Browser der Welt können Sie über ein Login in den Google-Account sofort die Artikel abrufen, die Sie noch nicht gelesen haben. Und das Beste daran: es klappt auch mit i-Phones und Tablet-PCs. Wenn Sie einen Artikel auf ihrem i-Phone gelesen haben, erscheint dieser dann auch in Ihrem PC als gelesen.
Chronos… und es läuft

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Chronos ist das neuste Produkt aus unserem Hause. Die Zeitmessung bei Sportveranstaltungen stellt eine zentrale Herausforderung an die Organisatoren. Bei Großveranstaltungen wie City-Marathons oder Triathlon-Wettbewerben wird die Zeitmessung meist über die Chiptechnik mittels RFID abgewickelt. Diese komfortable Technik ist allerdings für kleinere bis mittlere Veranstaltungen, wie Volksläufen mit bis zu 1.000 Teilnehmern, finanziell uninteressant. Weiterlesen
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